Rechner · Leasing
Leasingrechner Österreich: Leasingrate und Leasingfaktor berechnen
Mit diesem Leasingrechner seht ihr in Sekunden, ob ein Leasingangebot gut ist. Darunter erklären wir, wie sich eine Leasingrate zusammensetzt, worauf ihr beim Restwert achten müsst und wann Leasing günstiger ist als Kredit oder Barkauf.
Leasing mit allen Kosten vergleichen
Was ist ein guter Leasingfaktor?
Der Leasingfaktor zeigt, wie viel Prozent des Listenpreises ihr pro Monat als Rate zahlt: Monatsrate ÷ Listenpreis × 100. Je kleiner, desto günstiger das Angebot.
| Leasingfaktor | Einschätzung |
|---|---|
| unter 0,5 | sehr gut |
| 0,5 bis 0,7 | gut |
| 0,7 bis 1,0 | in Ordnung |
| über 1,0 | teuer |
Der Leasingfaktor hat einen blinden Fleck: Eine hohe Anzahlung drückt die Rate und damit den Faktor. Deshalb berechnet der Rechner zusätzlich den Gesamtkostenfaktor, bei dem Anzahlung und Gebühren auf die Laufzeit verteilt werden. Vergleicht nur Angebote mit gleicher Laufzeit und gleichen Kilometern pro Jahr.
Wie sich eine Leasingrate zusammensetzt
Beim Leasing zahlt ihr im Kern den Wertverlust des Autos während der Laufzeit, dazu Zinsen auf das gebundene Kapital und Gebühren. Der Wertverlust ergibt sich aus Kaufpreis minus Anzahlung minus Restwert. Ein hoch angesetzter Restwert macht die Rate niedrig, beim Restwertleasing tragt ihr aber das Risiko, dass das Auto bei der Rückgabe weniger wert ist.
Restwertleasing oder Kilometerleasing?
In Österreich ist bei Privatkunden das Restwertleasing verbreitet: Ist das Auto am Ende weniger wert als vereinbart, zahlt ihr die Differenz. Beim Kilometerleasing zählen nur Mehr- oder Minderkilometer und Schäden. Ein Depot wirkt rechnerisch wie eine Anzahlung.
Ist Leasing günstiger als Kredit oder Barkauf?
Das hängt vom Zinssatz und von dem ab, was euer Geld anderswo verdienen würde. Liegt der Zins unter der Rendite, die ihr nach Steuern erwarten könnt, lohnt es sich, wenig anzuzahlen und den Rest anzulegen. Bei 0-%-Aktionen ist Leasing oft unschlagbar. Den vollständigen Vergleich mit Wertverlust, Energie, Versicherung und Geldanlage rechnet unser Autokosten-Rechner. Die Grundlagen erklären wir auf Leasing oder Kredit.
Häufige Fragen zum Leasing
Wie berechne ich die Leasingrate?
Vereinfacht: (Kaufpreis − Anzahlung − Restwert) verteilt auf die Laufzeit, plus Zinsen auf den finanzierten Betrag und Gebühren. Der Rechner oben zeigt euch für ein konkretes Angebot den Leasingfaktor und den Gesamtkostenfaktor.
Welcher Leasingfaktor ist gut?
Unter 0,5 ist sehr gut, 0,5 bis 0,7 gut, bis 1,0 in Ordnung. Über 1,0 ist ein Angebot meist teuer. Rechnet die Anzahlung immer mit ein.
Lohnt sich eine Anzahlung beim Leasing?
Bei 0 % Zinsen senkt eine Anzahlung nur die Rate, spart aber kein Geld, das Kapital könnte stattdessen Rendite bringen. Bei höheren Zinsen kann eine Anzahlung Zinsen sparen. klarfahren rechnet beides für euer Angebot durch.
Was passiert am Ende des Leasingvertrags?
Ihr gebt das Auto zurück. Beim Restwertleasing wird der tatsächliche Wert mit dem vereinbarten Restwert verglichen; liegt er darunter, zahlt ihr die Differenz. Schäden und Mehrkilometer werden extra verrechnet.
Vereinfachte Darstellung, Stand Oktober 2026. Keine Finanzberatung. Maßgeblich sind die Bedingungen eures konkreten Angebots.